SPD geht geschlossen in die Landtagswahl: „Mit Pragmatismus für die Region!“
Auf dem Foto von li nach re.: Timo Natemeyer, MdB Garrelt Duin und Guido Pott
Die SPD im Landkreis Osnabrück hat im Rahmen einer Kreiskonferenz jetzt noch mal alle vier in den Wahlkreisen gewählten Landtagskandidaten bestätigt. Gastredner im Haus Rahenkamp imn Voxtrup war der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Garrelt Duin.
Duin betonte in seiner Rede, die gewählten Kandidaten verfügten alle über große Erfahrung. "Claus Peter Poppe als bereits amtierender Landtagsabgeordneter sowie Kathrin Rühl, Timo Natemeyer und Guido Pott als gestandene Kreispolitiker bringen genau die richtigen Qualifikationen mit", so der Abgeordnete aus dem Landkreis Aurich. Die Kandidaten wüssten, dass es um pragmatisches Handeln gehe, um erfolgreich für die Region zu sein.
Das Dialogpapier Wirtschaft stand inhaltlich im Zentrum der Rede Duins. "Die SPD muss auch die Partei des Mittelstands sein, etwa für das Handwerk - für die Gesellen, aber auch für die Meister", meinte der Parlamentarier, der seit 2005 im Mitglied des Deutschen Bundestags ist. Deutschland müsse immer das Ziel haben besser bzw. innovativer zu sein als andere. In der reinen Preiskonkurrenz könne man international nicht bestehen.
Umso mehr komme es darauf an in Bildung zu investieren. Als Beispiel für das Versagen der Landesregierung führte Duin das sogenannte "Betreuungsgeld" an: "Die Regierung McAllister will Eltern Geld dafür zahlen, dass diese ihre Kinder nicht in die Kinderkrippe schicken. Absurd, denn wir brauchen jeden Cent für den Ausbau der Krippenplätze!"
SPD Riemsloh ehrt Jubilare
Auf dem Foto von li nach re.: Gerhard Boßmann, Brigitte Heitmann, Siegfried Göhner, Werner Lager
Zur Ehrung seiner Jubilare trafen sich die Mitglieder des Ortsvereins Riemsloh im Hotel Möller, Alt Riemsloh. Für 40jährige Parteitreue wurden Brigitte Heitmann und Siegfried Göhner geehrt. Der Ortsvereinsvorsitzende Gerhard Boßmann erinnerte an die Zeit der 70er Jahre, einer Zeit des politischen Aufbruchs und großer politischer Debatten. Willy Brandts Kredo „mehr Demokratie wagen“ löste in vielen Menschen den Wunsch nach politscher Einmischung und Mitgestaltung aus. Dies traf, so vermutete er, auch auf die Jubilare zu. Werner Lager, Kreisvorsitzender der SPD im Landkreis Osnabrück und stellvertretener Landrat und ehrte die Jubilare und verwies in seiner Dankesrede darauf, dass bei all dem politischen Engagement für die SPD auch die Kommunalpolitik stetiger Begleiter der Jubilare war. Er hob hervor, dass Kommunalpolitik vom Engagement engagierter Parteimitglieder lebt, denen das Gemeinwohl einer Kommune am Herzen liegt. Beide Jubilare haben sich in den vergangenen Jahren mit viel Einsatz für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt und tun dies heute noch. Dafür sprach er ihnen seine Anerkennung aus und dankte ihnen im Namen der Sozialdemokratischen Partei für ihr langjährige Parteitreue und Mitgliedschaft.
Timo Natemeyer: Politikwechsel in Niedersachsen ist nötig!
Timo Natemeyer und Stephan Weil
„In weniger als zehn Monaten wird ein neuer Landtag gewählt. Wir als SPD haben eine große Chance diese Wahlen zu gewinnen!“, so Timo Natemeyer, Kandidat der Sozialdemokraten im Wahlkreis Melle. „Wir freuen uns auf den Wahlkampf“, betonte der Kreispolitiker jetzt nach einem ersten Treffen des Wahlkampfteams. Eine erste (Vor-) Wahlkampfaktion ist bereits geplant: Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus werden in der Karwoche im Wahlkreis Ostereier verteilt – so auch am Samstagvormittag in der Meller Innenstadt....
Timo Natemeyer erläuterte seine persönliche Schwerpunkte zur Landtagswahl:
„Um zu wissen, dass diese Landesregierung abgelöst werden muss, genügt ein Blick auf die Bildungspolitik. Entgegen allen Erkenntnissen der internationalen Forschung hat Schwarz-Gelb vor zehn Jahren das dreigliedrige Schulsystem noch auf die Klassen 5 und 6 ausgedehnt. Für uns Sozialdemokraten gilt der alte Grundsatz, dass nicht das Elternhaus oder die Herkunft über die Bildungschancen eines Kindes entscheiden dürfen. Und deshalb wollen wir mehr Gesamtschulen – überall dort, wo Eltern und Schulträger dies wünschen.
Wichtig für die Bildungschancen gerade derjenigen, die nicht zu den Privilegierten gehören, ist zudem ein gutes Betreuungsangebot auch für die unter Dreijährigen. Die jetzige Landesregierung aber will wider besseres Wissen der Fernhalteprämie zustimmen und Eltern Geld dafür geben, ihre Kinder nicht zum Kindergarten anzumelden. Kein Geld für Bildung, aber viel Geld für keine Bildung – das ist die Bildungspolitik dieser Landesregierung! Übrigens: Auch beim Thema Pflege geht es nicht gerecht zu in Niedersachsen. Im benachbarten Nordrhein-Westfalen werden in Pflegestufe III 528 Euro mehr gezahlt als in Niedersachsen.
Klar ist für mich auch: Eine zentrale Voraussetzung, damit wir für mehr Gerechtigkeit sorgen können, ist eine weiterhin gute wirtschaftliche Entwicklung. Dazu braucht man eine hervorragende Infrastruktur – von der Verbesserung unserer maroden Landesstraßen bis hin zur Breitbandversorgung im ländlichen Raum.“
SPD Melle lädt ein zum politischen Frühschoppen
Timo Natemeyer
Am 24. Juni findet er statt – der politische Frühschoppen des Meller Stadtverbandes für alle acht Ortsvereine der Meller SPD. Eingeladen zum politischen Talk sind alle Mitglieder sowie Freunde und Bekannte der Meller Ortsvereine. Aber auch Gäste und politisch Interessierte sind herzlich willkommen. Timo Natemeyer, unser Landtagskandidat und Bewerber für das Landtagsmandat im Wahlkreis 74 (Hilter, Bad Essen, Melle) stellt sich allen Mitgliedern und Gästen vor.
Die Veranstaltung findet statt im Bayrischen Hof in Melle in der Zeit zwischen 11 und 14 Uhr. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, neue Erkenntnisse und einen anregenden Austausch mit allen Besucherinnen und Besuchern.
Jahreshauptversammlung der SPD Melle Neuenkirchen
v.l.n.r. Yvonne Schoßmeier, Franz Thöle, Bärbel Meier, Gerhard Boßmann, Roswitha Bockstette, Frank Husmann und Volker Theo Eggeling.
Am 15.03.2012 trafen sich die Mitglieder der SPD Neuenkirchen in der Gaststätte Zum Kühlen Grunde zur Jahreshauptversammlung. Besonders begrüßen durfte SPD Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Meier Ortsbürgermeister Volker Theo Eggeling und den Vorsitzenden des SPD Stadtverbands Melle, Gerhard Boßmann.
Im Vordergrund des Jahresrückblicks von Bärbel Meier standen die Kommunalwahlen. Meier lobte dabei besonders den engagierten Wahlkampf der Mitglieder des Ortsvereins. Sie freute sich, dass sich diesmal so viele Mitglieder auf die Liste der SPD setzen ließen. Mit dem Wahlergebnis war sie weniger zufrieden. Zwar habe die SPD sechs Sitze erhalten, doch nach zweieinhalbjähriger Amtszeit werde die Ortsbürgermeisterschaft von Volker Theo Eggeling an Alfred Rehuis von Bündnis90/die Grünen übergeben werden müssen. Bärbel Meier sagte weiter, dies bedeute, dass die SPD in fünf Jahren einen noch stärkeren Wahlkampf führen müsse. Eins stimmt die SPD Chefin in Neuenkirchen aber zuversichtlich: Das ist die Zahl der Mitglieder, die zuletzt anstieg. Sogar auf der Jahreshauptversammlung konnten zwei neue Mitglieder gewonnen werden.
Kassierer Franz Thöle konnte eine solide Kassenlage präsentieren, so dass die Entlastung von Vorstand und Kassierer einstimmig erfolgen konnte.
Anschliessend erhielten die Ortsvereinsmitglieder einen aktuellen Bericht aus dem Ortsrat.
Zu erwähnen ist noch die neue Zusammensetzung des Vorstands: die bisherige Vorsitzende Bärbel Meier wurde in ihrem Amt bestätigt. Roswitha Bockstette und Frank Husmann wurden als Stellvertreter gewählt. Auch der bisherige Kassierer Franz Thöle wurde in seinem Amt bestätigt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Yvonne Schoßmeier.
Einzelhandelskonzept im Stadtrat und Ortsrat Neuenkirchen
Gerhard Bossmann
Der nachfolgende abgedruckte Leserbrief von Volker Theo Eggeling entspricht nicht der Meinung der SPD Fraktion im Rat der Stadt Melle und der SPD Melle. Das Einzelhandelskonzept wurde in einem zweijährigen Diskussions- und Entscheidungsprozess gemeinsam mit allen politischen Fraktionen, dem Einzelhandelsverband und der Stadt Melle entwickelt und in der letzten Ratssitzung mit großer Mehrheit verabschiedet. Die SPD Fraktion hat diesem Konzept nach eingehenden Diskussionen - auch in den Ortsräten – mit überwiegender Mehrheit zugestimmt, ebenso wie die Ortsräte Buer, Bruchmühlen, Riemsloh, Wellingholzhausen, Gesmold, Oldendorf und Melle-Mitte; der Ortsrat in Neuenkirchen hat diesem Konzept die Zustimmung verweigert. Wir halten es aber für eine gute demokratische Tradition, Minderheitenmeinungen auf unserer homepage zu veröffentlichen und Transparenz in der politischen Meinungsbildung zu fördern und zu dokumentieren.
Gerhard Boßmann, Vorsitzender des Stadtverbandes Melle
Leserbrief von Volker-Theo Eggeling im Meller Kreisblatt vom 31.03.2012
Volker Theo Eggeling
Das neue Einzelhandelskonzept der Stadt Melle ist aus Neuenkirchener Sicht überflüssig wie ein Kropf. Es schadet uns mehr als es der Innenstadt nutzt. Fakt ist: ca. 2/3 der Bevölkerung der Flächenstadt Melle lebt in den Außenstadtteilen und das heißt: der überwiegende Teil der Bewohner der Stadt. Jahrzehntelange Verluste im Einzelhandelssektor haben dazu geführt, dass in den Außenstadtteilen das Warenangebot sich ausgedünnt hat. Wer jetzt noch durch politische Eingriffe die Entwicklung des Einzelhandels beschränkt, macht Stadtteile wie Neuenkirchen vorsätzlich unattraktiver....
Das schlägt durch auf die Lebensqualität seiner Bevölkerung, auf die Anziehungskraft des Stadtteils und letztlich auf seine Immobilienwerte.Das Einzelhandelskonzept macht daher einen Stadtteil wie Neuenkirchen durch städtisches Reglement in mehrfacher Hinsicht „ärmer“. Beunruhigt fragt man sich, ob hier nicht eine Lobby von Einzelhändlern aus Melle-Mitte zu viel politischen Einfluss hatte. Irritierend in diesem Zusammenhang, dass der Arbeitskreis, der das Einzelhandelskonzept maßgeblich begleitete, allein vier stadtbekannte Einzelhändler aus Melle-Mitte umfasste und nicht einen einzigen weiteren aus den 7 Außenstadtteilen. Das zehrt an der Akzeptanz. Irritierend in diesem Zusammenhang auch der triumphale Auftritt R. Stocks im Stadtrat.
Als Bewohner eines Außenstadtteils fürchte ich einen Trend. Wird das Einzelhandelskonzept mit seinen zentralisierenden Absichten umgesetzt, werden auch andere Bereiche ins Visier kommen. Zum Beispiel die medizinische Versorgung, die man in Melle-Mitte zentralisieren kann, wesentliche Dienstleistungen und auch das Schulangebot. Die Folge: eine wachsende, umweltfeindliche Mobilität. Weitere Folge: die Außenstadtteile werden öder und unattraktiver, trotz ihrer vergleichsweise größeren Zahl an Bewohnern. Bevölkerung und Infrastruktur geraten in einen Prozess der Abwärtsentwicklung, der sich gegenseitig verstärkt. Wie aber erblüht aus einer geschwächten gesamtstädtischen Nachfrage ein starker Einzelhandel der Innenstadt? Beachte daher : Nur Außenstadtteile, die stark sind, tragen auch eine starke Innenstadt!.
Gesellschaftliche Veränderungen berücksichtigen
aus der Grönegau Rundschau 12. KW vom 25. März 2012, S.M.
Sozialkonferenzen sollen politische Entscheidungen erleichtern Nachgehakt bei Ursula Buermeyer (Grüne) und Hubert Reise (SPD)
Der demographische- und soziale Wandel ist in aller Munde. Kommunen müssen sich, gemeinsam mit Land und Bund den Fragen sowie Herausforderungen stellen. Es gilt, Antworten zu finden und dabei die regionalen Besonderheiten genauso zu berücksichtigen wie personelle sowie finanzielle Ressourcen, Vielfalt, Perspektiven.
Vor diesem Hintergrund wurde in der letzten Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Melle die Gründung einer Sozialkonferenz verabschiedet, um sinnvolle Konzepte zu entwickeln, mit denen auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagiert werden soll. Zweimal im Jahr soll sie sich treffen. Dabei gab es Diskussionen zwischen SPD und Grünen einerseits sowie CDU und FDP andererseits. Deshalb fragte die Grönegau Rundschau nun bei Ursula Buermeyer (Bündnis 90/Die Grünen) und Hubert Reise (SPD) nach.
Können Sie die Beweggründe für ihre Entscheidung, eine Sozialkonferenz ins Leben zu rufen, noch einmal erläutern?
Hubert Reise
Hubert Reise: Melle wird sich der Generationenaufgabe intensiv zuwenden und sozialpolitische Rahmenbedingungen mit den Akteuren verschiedener Fachbereiche vor Ort entwickeln und die Bürger einbeziehen. Gleichzeitig sehen wir in den Sozialkonferenzen die Chance zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Struktur. Sozialpolitische Entscheidungen sollen für alle beteiligten Akteure auf noch mehr Transparenz und verlässliche Planung beruhen.
Ursula Buermeyer
Ursula Buermeyer: Verantwortliche Sozialpolitik beeinflusst das soziale Klima und die Attraktivität einer Stadt nachhaltig! Daher waren sich nach der Wahl im Herbst 2011 alle Parteien einig, dass Sozialkonferenzen ein wichtiger Mosaikstein sein würden, um gemeinsam Antworten auf drängende Fragen zu finden. Stichworte waren: Planbarkeit von Beruf und Familie, Bildungsangebote, bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen, selbstbestimmtes Leben im Alter und verbunden damit die Diskussion über Mobilität, innere und äußere Beweglichkeit, um die Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen. Außerdem soll die Armutsprävention einen großen Schwerpunkt bilden.
Wieso gab es trotz parteiübergreifender Einigkeit dann Irritationen im Hinblick auf den CDU Antrag?
Ursula Buermeyer: Die Verwunderung darüber, dass die CDU nun einen eher vagen Antrag zur Umsetzung dieser Konferenzen präsentiert, liegt ganz auf unserer Seite, denn damit wird der Aspekt des gemeinsamen Vorgehens absolut ignoriert. Auch der Vorwurf, den CDU-Antrag kopiert zu haben, weisen wir zurück. Gleichzeitig sahen wir – SPD und Grüne – uns veranlasst, in der Sozialausschusssitzung einen eigenen Antrag mit konkreten Eckpunkten zur Abstimmung zu stellen.
Und dieser fand dann eine Mehrheit?
Hubert Reise: Ja, dieser Antrag wurde beschlossen. Ein festes, definiertes Arbeitsgremium wird nun zur Planung und Durchführung der Konferenzen tagen. Es wird auch nicht verschwiegen, dass die Organisation dieser Veranstaltungen, unter Umständen mit externen Experten qualitativ und finanziell abgesichert sein muss. Daher haben wir von SPD und Grünen nach intensiven Diskussionen im Ausschuss die Summe von 5.000 Euro vorgeschlagen. Dem wurde von FDP und CDU nicht zugestimmt.
Und wie geht es jetzt für 2012 weiter?
Ursula Buermeyer: Noch einmal: Den seitens der CDU erhobenen Vorwurf, ihren Antrag kopiert zu haben, weisen wir scharf zurück, denn selbstverständlich verwendet jeder Antragsteller die gleiche Fachterminologie und begründet ursprünglich gemeinsame Ziele natürlich mit ähnlichen Argumenten. Des Weiteren gebe ich zu bedenken, dass Politik nur dann glaubwürdig bleibt, wenn es bei solch einem Projekt gelingt, überfraktionell zu arbeiten und die Sache an sich in den Vordergrund zu stellen.
Hubert Reise: Die erste Konferenz soll noch in diesem Jahr stattfinden und sich mit Tageseinrichtungen für Kinder beschäftigen. Es wird um die Qualität der Angebote gehen, um eine effektive Vernetzung in der Stadt und sicherlich auch um Finanzierungsmodelle. Bedarfsanalysen und Fragen sozialer Gerechtigkeit dürften nicht ausgeklammert werden, denn es fehlt eine verlässliche Struktur. Bisher gibt es noch zu wenig Raum für Fachgespräche und es fehlt ein Gesamtkonzept. Das soll sich ändern, indem die Ergebnisse der Konferenzen in die künftigen Entscheidungsprozesse des Sozialausschusses maßgeblich mit einfließen.
Vielen Dank für das Gespräch.
Stadtverbandsvorstand nimmt Arbeit auf
Bei der Arbeit! auf dem Foto von links nach rechts: Heinz Dammeyer, Yvonne Schoßmeier, Lars Ewering, Frank Husmann, Jutta Dettmann, Gerhard Boßmann, Elmar Gruczyk, Hubert Reise, Uwe Plass, es fehlt: Uwe Bressert (der Fotograf)
Zu ihrer ersten gemeinsamen Sitzung trafen sich die Mitglieder des neuen Stadtverbandsvorstandes im Stadtgespräch Bistro in Melle. Ausführlich und einvernehmlich wurden die vorgelegte Arbeitsschwerpunkte (s. Bericht „Neuer Vorstand setzt Arbeitsschwerpunkte“) diskutiert und verabschiedet. Höhepunkt des ersten Halbjahres wird der politische Frühschoppen aller Meller Ortsvereine und des Stadtverbandes am 24. Juni 2012 in Melle sein. In der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr kann ein reger Austausch unter den Mitgliedern aller Meller Ortsvereine stattfinden. Als Gast erwarten wir unseren Landtagskandidaten Timo Natemeyer, der uns über seine politischen Vorstellungen, sein Handeln für unsere Stadt und unser Land informieren wird und uns zu Diskussion mit ihm einlädt. Eingeladen sind aber auch Freunde und Bekannte. Weitere Informationen demnächst!
Neues Hallenbad für Melle
Siegfried Goehner
Leserbrief von Siegfried Göhner im Meller Kreisblatt vom 17. März 2012
(ungeschnittene Version)
Vor der Kommunalwahl im September letzten Jahres haben alle heute im Rat vertretenen Fraktionen deutlich gemacht, dass sie das Ende 2009 gestoppte Projekt Neubau eines Hallenbades nach der Wahl realisieren wollen. Gerade einmal vier Monate nach Beginn der neuen Ratsperiode wird diese deutliche Aussage aber - insbesondere seitens der CDU-Fraktion - wieder mit Hindernissen versehen, die die zeitnahe Umsetzung erneut in Frage stellt. Ich finde es übrigens absolut legitim eine Position zu beziehen, die für oder gegen das Projekt ist. Ich meine aber auch, dass unsere Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch darauf haben, eine Entscheidung zu bekommen, die – so oder so - auch wirklich umgesetzt wird. ...
Nahezu 40 Jahre wird das Thema „Neubau eines Hallenbades“ in Melle mit unterschiedlicher Intensität immer wieder diskutiert. Plankonzepte verschiedenster Art von der Überdachung des Wellenfreibades mit einer Folientechnik oder beweglichen Stahlkonstruktionen waren lange Zeit ein Thema. Insofern war es aus meiner Sicht erfreulich, dass der Rat 2008 einen Planungsauftrag vergab, um das Wahlversprechen zur Kommunalwahl 2006 auch umzusetzen. Dieser Planungsauftrag umfasste übrigens nicht – wie in einem Leserbrief dargestellt – eine Entwurfsplanung mit sog. „schönen bunten Blättern“, sondern die baurechtliche Genehmigungsplanung. Für das bisherige Verfahren hat die Stadt bereits ca. 750.000 € aufgewendet.
Fakt ist, dass nach allgemeinen sportbaulichen Bedarfskriterien in Melle überdachte Wasserfläche in einer Größenordnung von rd. 700 m² vorhanden sein sollte. Tatsächlich gibt es nur noch ein kleines abgängiges Hallenbad mit rd. 140 m² Wasserfläche. Insofern ist die beschlossene Planung absolut kein Baukonzept „de Luxe“, sondern eine Konzeption, die die Anforderungen für den Schulsport, den Vereinssport und das Freizeitschwimmen erfüllen kann. Sie bleibt hinsichtlich der Gesamtwasserfläche deutlich unter dem theoretischen Bedarfswert. Wer ernsthaft daran denkt an diesem Konzept weitere räumliche Reduktionen, wie Verzicht auf das Lehrschwimmbecken, vorzunehmen , hat sich sicherlich nicht fachlich mit den Bedarfserfordernissen befasst. Daran ändert auch ein in privater Trägerschaft zu errichtendes kleines Therapiebecken nichts.
Die Bedarfsdiskussion jetzt durch eine Bürgerbefragung klären zu lassen, hört sich grundsätzlich basisdemokratisch positiv an. Sie geht aber an der Realität vorbei. Gerade in den letzten Tagen wurden sehr viele falsche Informationen über die Finanzierbarkeit einer solchen Investition verbreitet. Da hieß es, Melle habe 2010 ein Haushaltsdefizit von 3.280.000 € erwirtschaftet. Tatsächlich betrug das positive Jahresergebnis 2010 1.413.608 €. Als Folgekosten für ein Hallenbad wurden 1 – 1,5 Mill. €/jährl. genannt. Solide und belastbare Berechnungen sprechen dagegen von rd. 550.000 €. Man sieht, wie schnell es möglich ist Menschen mit bewusst oder fahrlässig verbreiteten falschen Informationen in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Daher bin ich der Meinung, dass die Entscheidung, wie sie der Rat der Stadt Melle im März 2009 nach umfangreichen Diskussionen und Bürgerinformationen mit großer Mehrheit verantwortungsvoll getroffen hat, nunmehr auch schnellstmöglich umzusetzen.
Ich denke, die Stadt hat die Pflicht dieses auch zu tun und zitiere § 4 Kommunalverfassungesetz: „Kommunen stellen in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohnerinnen und Einwohner erforderlichen … sportlichen …. öffentlichen Einrichtungen bereit.“ Melle ist finanziell leistungsfähig und hat eine Schul- und eine Einwohnerstruktur, die das Projekt mehr als rechtfertigt. Eine Genehmigungsplanung liegt vor, diese sollte jetzt ausgeführt werden. Erneute Diskussionen, Bürgerbefragungen und Gutachten bringen uns nicht weiter, sondern verursachen zusätzliche Kosten, die besser für den Bau der Anlage eingesetzt werden sollten.
„Gute Arbeit für den Breitensport“ - Stephan Weil besucht Landesturnschule in Melle
v.l.: Siegfried Göhner (SPD Melle), Ulla Großkurt (SPD Landtagsabgeordnete), Marcus Trienen (Landesturnschule Melle), Stefan Weil (SPD-Spitzenkandidat), Heiner Bartling (NTB-Präsident), Jutta Dettmann (SPD Melle), Timo Natemeyer (SPD- Lantagskandidat), Gerd Garbers (NTB-Landesgeschäftsführer) (Foto: Landesturnschule Melle)
Foto: Landesturnschule Melle
Von dem umfangreichen Tätigkeitsfeld des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) konnte sich Niedersachsens SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil jetzt ein Bild machen. Die Landesturnschule in Melle war Ziel seines Besuchs. Weil, der vom örtlichen Landtagskandidaten Timo Natemeyer begleitet wurde, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Einrichtung und des Verbands....
Zwei Tage war Stephan Weil in der Region Osnabrück unterwegs. Die verschiedensten Themenfelder – von der Konversion alter Kasernenflächen bis zur Energiewende – kamen zur Sprache. In Melle standen der Sport und die Ehrenamtlichkeit im Mittelpunkt. Die Landesturnschule Melle ist die zentrale Ausbildungsstätte des NTB. Jährlich werden rund 4.000 Lehrgangsteilnehmer an 11.000 Betreuungstagen im Rahmen von Lehrgängen, Seminaren und Tagungen geschult.
Im Gespräch mit dem NTB-Präsidenten Heiner Bartling, Landesgeschäftsführer Gerd Garbers und dem Leiter der Landesturnschule Marcus Trienen wurde deutlich, dass der Verband mit seinen rund 755.000 Mitgliedern, 40.000 Übungsleitern und ehrenamtlichen Entscheidungsträger in rund 2.800 Vereinen und 46 Turnkreisen viel für den Breitensport tut. Ein besonderes Highlight steht in diesem Jahr an: Die Stadt Osnabrück wird vom 20. bis 24. Juli Gastgeber des 15. Niedersächsischen Landesturnfestes sein.
Timo Natemeyer Landtagskandidat im Wahlkreis 74
In der Wahlkreiskonferenz am 09.03.2012 im Gasthaus Wente Melle - Wetserhausen wurde Timo Natemeyer zum Kandidaten für die Landtagswahl am 20.01.2013 mit klarer Mehrheit gewählt
Am Freitag kamen 49 Delegierte aus den Ortsvereinen des Wahlkreises zusammen, um ihren Kandidaten zu wählen. Unter dem Wahlleiter, dem stellv. Bezirksvorsitzenden Gerd Will, stellten sich Michael Göcking (OV Wellingholzhausen) und Timo Natemeyer (OV Bad Essen) den Fragen der Abwesenden Parteimitglieder. Nach den kurzweiligen Vorstellungsreden der beiden Bewerber, eröffnete Gerd Will den Wahlgang. Am Ende entfielen 16 Stimmen auf Michael Göcking und 33 Stimmen auf Timo Natemeyer, somit wurde der Bad Essener mit einer klaren Mehrheit gewählt
Der anwesende Kreisvorsitzende Werner Lager gratulierte als erster dem frisch gebackenen Kandidaten "Timo, die SPD gratuliert dir zu diesem tollen Ergebnis und du kannst dir unserer Unterstützung im Wahlkampf sicher sein." Des weiteren bedankte er sich bei bei Michael Göcking für seine Bereitschaft zur Kandidatur, " Michael du bist eine Bereicherung für unsere SPD und ich freu mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit," betonte er.
Unser Kandidat stellt sich vor
Sozialkonferenzen – Meller Tagungen zu kommunalen sozialen Fragen
So gestalten wir gemeinsam mit den Bürgern verantwortliche Sozialpolitik in Melle, und zwar konkret mit greifbaren und umsetzbaren Ergebnissen“, zeigen sich die sozialpolitischen Sprecher der Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen, Hubert Reise und Ursula Buermeyer, bei Präsentation ihres Konzepts zur Durchführung von Sozialkonferenzen zuversichtlich...
Bereits nach der Kommunalwahl im September 2011 waren sich alle im Stadtrat vertretenen Parteien einig, dass Fachkonferenzen die weitere Arbeit des Sozialausschusses unterstützen sollten, besonders im Hinblick auf die dem demographischen Wandel geschuldeten Aufgaben, denen sich Melle gegenübersieht.
Die CDU-Fraktion hatte kürzlich ohne vorherige Abstimmung einen eher unverbindlich formulierten Antrag ohne konkrete Rahmenbedingungen auf Durchführung von Sozialraumkonferenzen eingebracht. SPD und Grüne legen nun mit ihrem Antrag für den Sozialausschuss am kommenden Montag konkrete Eckpunkte für die Durchführung von Sozialkonferenzen (Meller Tagungen zu kommunalen sozialen Fragen) vor. Die Öffentlichkeit und die örtlichen Einrichtungen, Institutionen, Vereine, Selbsthilfegruppen, Schulen und Experten werden sich von Anfang an zu Themen wie Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen, offene Jugendarbeit und Leben im Alter einbringen können. „Wir sehen die Konferenzen als Mosaiksteine zur Entwicklung einer nachhaltigen und bürgerorientierten Sozialpolitik, denn uns liegt eine hohe Lebensqualität aller Generationen am Herzen“, betont Buermeyer. Reise ergänzt: „Mit noch mehr Transparenz für alle Beteiligten bauen wir die bereits vorhandenen Strukturen weiter aus. Sozialpolitische Entscheidungen beruhen zukünftig noch stärker auf einer für alle Beteiligten verlässlichen konkreten Planung.“
Beide Sprecher appellieren abschließend an die weiteren im Rat der Stadt Melle vertretenen Parteien: „Wir wollen Melle gemeinsam als soziale und familienfreundliche Stadt voranbringen - und dies möglichst zusammen mit allen Akteuren und Entscheidungsträgern!..
Neuer Vorstand setzt Arbeitsschwerpunkte
Der neu gewählte geschäftsführende Vorstand des Stadtverbandes Melle tagte am 1. März erstmalig im Bistro Stadtgespräch in Melle. Die sechs anwesenden Mitglieder verständigten sich auf auf ihre Arbeitsschwerpunkte für die nächsten zwei Jahre. Unter der Überschrift „Transparenz und Öffentlichkeit“ vereinbarte der Vorstand, in den nächsten zwei Jahre folgende Punkte schwerpunktmäßig zu bearbeiten:
Besuch aller Meller Ortsvereine – Arbeitsinhalte der Ortsvereine kennen lernen, Themenabfrage für zukünftige Aufgabenfelder des Stadtverbandes erkunden
Regelmäßige Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes (alle zwei Monate) und vierteljährliche Sitzung des gesamten Stadtverbandsvorstandes
Unterstützung des Landtagskandidaten und Bildung eines Wahlkampfteams
Gemeinsame öffentliche Veranstaltungen aller Ortsvereine – politischer Frühschoppen oder Grillfest mit Besuch des Landtagskandidaten oder Vertreter des Wahlkampfteams Stephan Weil
Öffentliche Präsenz aller Ortsvereine im Internet (homepage Stadtverband steht zur Verfügung für alle)
Vermehrt öffentliche Stellungnahmen zu aktuellen Fragen und politischen Entscheidungen in Absprache mit der Fraktion des Rates
Diese Punkte werden in der Sitzung des Gesamtvorstandes des Stadtverbandes am 22. März diskutiert, beraten und – sofern Ergänzungen und Änderungen erwünscht sind - beschlossen.
Dr. Dörte Liebetruth ist die neue Landtagskandidatin der SPD im Wahlbereich Verden - Achim. Sie ist 32 Jahre alt, hat Medienmanagement und Rechtswissenschaften in Hannover studiert. Die Dipl.-Medienwissenschaftlerin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des SPD-Europaabgeordneten Bernd Lange.
Am heutigen Donnerstag stimmt der Deutsche Bundestag über den Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zu strengen Umweltauflagen für Fracking ab. Die Regierungskoalitionen haben ihre Ablehnung bereits angekündigt. „Auch in Niedersachsen versprechen die Politiker von Schwarz-gelb den Menschen mittlerweile das Blaue vom Himmel in Sachen Fracking.
Anlässlich des Berichts des Leiters der EU-Direktion Innere Sicherheit zur Vorratsdatenspeicherung erklärt der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil:
Anlässlich der Vorlage der Auswertung der Akten zum Thema Honorarkräfte an Ganztagsschulen erklärt die stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Frauke Heiligenstadt:
Anlässlich der von Ministerpräsident McAllister angekündigten Zustimmung im Bundesrat zur Steuersenkungspolitik der schwarz-gelben Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Schostok: